Herstellung von Pralinen: Süße Naschwerke aus Eigenproduktion

Kategorie: Kochen

Die Herstellung von Pralinen ist eine recht anspruchsvolle Küchenarbeit, die aber auch viel Abwechslung und Spaß verspricht – und vor allem hat man nach erfolgreicher Arbeit eine wohlschmeckende Leckerei, die die Anstrengung wert war.

Pralinen sind meistens gefüllte Schokoladenstücke, als Füllung kommt zum Beispiel Nougat, verschiedene Nusssorten, Likör oder Marzipan in Frage. Als Praline gelten nur Süßwaren, die einen Schokoladenanteil von mindestens 35 Prozent haben und zudem eine mundgerechte Größe haben.
Pralinen gelten als die Königsdisziplin der Chocolatierskunst, Vollendung ist nur selten zu erreichen. Deswegen sollte man für seine eigene Heimproduktion die Ansprüche am besten etwas runterschrauben und nicht gleich mit den kompliziertesten Sorten anfangen, da man sonst sehr schnell frustriert sein wird.

Zu den bekanntesten Pralinen zählen zum Beispiel Mozartkugeln.
Mozartkugeln bestehen aus grünem Pistazien-Marzipan, welches von Nougat umgeben wird. Daraus wird eine perfekte Kugel geformt, die an keiner Stelle abgeflacht sein soll. Die Kugel wird in Kuvertüre aus dunkler Schokolade getaucht und muss dann noch getrocknet und verpackt werden.
Auch Luxemburgerli sind beliebte Pralinen und auch hier lohnt der Versuch der Eigenproduktion. Luxemburgerli sind zwei Makronen aus Mandeln und geschlagenem Eiweiß mit Zucker, dazu haben sie eine Crèmefüllung, die praktisch jedes Aroma haben kann, das man selbst gerne isst.

Im Allgemeinen gilt bei der Pralinenproduktion, dass erst einmal erlaubt ist, was einem selbst gefällt, da man selbst ja damit zufrieden sein soll. Experimente und neue Dinge können leicht zu leckeren Ergebnissen führen. Am besten kauft man einfach einen gewissen Grundstock der Hauptzutaten und probiert sich dann aus. Zu den Hauptzutaten zählen verschiedene Schokoladensorten, Marzipan, Nüsse, Nougat und noch viele weitere Kleinigkeiten. Wesentlich für das Herstellen von Pralinen ist außerdem in erster Linie ausreichend Platz, da die meisten Sorten mehrere Arbeitsschritte erfordern und trocken müssen. Praktisch für die eigene Pralinenherstellung sind auch die kleinere Ausgabe von Muffinformen, da hier die Pralinen sehr leicht da drin aufbewahrt werden können. Auch eine angemessene Anzahl von Schüsseln und Rührgeräten erleichtert den Prozess und erspart angeschlagene Nerven und Stress.

Pralinen eigenen sich nicht nur dazu von einem selbst gegessen zu werden, sie sind auch liebevolle und persönliche Geschenke, die bei Schokoladenliebhabern immer gut ankommen. Gerade in der Weihnachtszeit sind Pralinen deswegen eine gute Alternative zu gekauften Geschenken.

Zur Herstellung von Pralinen gibt es viele unterschiedliche Bücher, die einem Rezepte und Grundschritte näher bringen. Die Bücher findet man meistens in der Abteilung Back- und Kochbücher, ob in Buchhandlungen oder öffentlichen Büchereien.
Auch das Internet wird im solchen Fällen immer hilfreicher und wichtiger. Einerseits gibt es große Seiten, auf denen viele Rezepte für die unterschiedlichsten Gerichte – darunter auch viele für Pralinen und andere Süßspeisen. Andererseits gibt es auch private Seiten von Hobbyköchen, die Schritt für Schritt Anleitungen für einige Rezepte anbieten, aber auch viele grundlegende Dinge einfach und anschaulich erklären.
Des Weiteren gibt es extra Kurse, die sich mit der Produktion von Pralinen beschäftigen. Hier werden einem ebenfalls die Grundlagen beigebracht, es gibt aber auch Möglichkeiten für Leute, die bereits Erfahrungen haben, diese weiter auszubauen. Der Vorteil von Kochkursen ist immer, dass man das Gelernte auch gleich praktisch anwenden kann und natürlich in diesem Falle auch dass man dann gleich probieren kann und somit viele verschiedene Pralinensorten ausprobieren kann.