Tee – mehr als nur ein Heißgetränk

Kategorie: Essen/Trinken

Tee ist für viele Begleiter in kalten Wintertagen oder als Ice Tea eine Erfrischung im Sommer. Für andere allerdings ist er mehr als das, er ist der Ausdruck eines Lebensgefühls und sie haben die Teekochkunst perfektioniert. Im Wesentlichen gibt es vier Arten von Tee: grünen Tee, weißen Tee, Schwarztee und Oolong. Kräuter- und Früchtetee sind streng genommen keine Teesorten.

Beim grünen Tee sind die Blätter nicht fermentiert, bei Weißem ebenfalls nicht. Der weiße Tee hat seinen Namen von den weißen Härchen, die auf der Unterseite der getrockneten Blätter sind. Oolong ist teilweise fermentiert und liegt zwischen schwarzen und grünen Tee. Schwarztee wird teilweise auch als roter Tee bezeichnet.

Wichtig beim Tee sind die unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten, die teilweise regionale Eigenheiten aufweisen. Hier muss man ausprobieren, was einem am besten schmeckt und welche Möglichkeiten man zur Verfügung hat. In Europa ist die sogenannte englische Methode der Zubereitung am bekanntesten und verbreitetsten. Das bedeutet, dass der Tee immer aufgebrüht und nicht aufgekocht wird. In anderen Kulturen hingegen findet man ganz andere Möglichkeiten.

Bei allen Teesorten werden die Teeblätter mit Wasser übergroßen oder darin aufgekocht. Der Brühvorgang und die Methoden, die man anwendet, hängt von der Art des Tees ab. Bei Schwarztee, zum Beispiel, nutzt man kochendes Wasser, das sprudelt. Bei grünem Tee, weißem Tee und auch Oolong allerdings benutzt man Wasser, dass eine Temperatur von um die 70 °C hat. Manche Tee, gerade Grüntees aus Japan, brauchen sogar nur Wasser, das 50 °C hat. Bei grünem Tee ist die Temperatur sehr wichtig, deswegen sollte man gut darauf achten, dass man die entsprechenden Vorgaben einhält.

Neben der Brühtemperatur ist auch die Ziehzeit, also die Zeit, die der Tee im Wasser verbringt, entscheidend. Hier gibt es für jeden Tee eine andere Zeit, die von 20 Sekunden bis fünf Minuten dauern kann. Bei Tee ist es so, dass in den ersten zwei bis drei Minuten Stoffe gelöst werden, die anregend sind. Nach Ablauf dieser Zeit vergeht das aber wieder, und ab dann hat der Tee keine aufputschende Wirkung mehr.

Ist der Tee gekocht, gibt es noch weitere Zubereitungsmöglichkeiten. Man kann den Tee pur trinken oder ihn mit weiteren Zutaten mischen. Beliebt ist zum Beispiel schwarzer Tee mit Milch und Zucker oder auch Honig und Rahm. Ebenfalls Zitrone kann man gut dazugeben. Grüner Tee wird traditionell meistens pur getrunken. Beim Zucker verwendet man oft Kandiszucker, der weiß oder braun sein kann, oder braunen Rohzucker. Aber auch normalen weißen Zucker und Würfelzucker findet man im Gebrauch. Aufpassen muss man nur bei Tees, die schon selbst stark aromatisiert sind, zum Beispiel Earl Grey. Aber natürlich kann man alles ausprobieren und testen, was einem Selbst schmeckt.

Beim Tee muss man auch darauf achten, dass er richtig gelagert wird. Tee darf auch keinen Fall feucht werden oder offen gelagert werden, sonst verfliegen die Aromastoffe und es werden Fremd- und Umgebungsgerüche angenommen. Wird Tee allerdings in einer verschlossen aufbewahrt, hält er sich sehr lange.

Zum Kochen von Tee gibt es unterschiedliche Gerätschaften. Zum Beispiel kann das Wasser in einem Topf, Kessel oder Wasserkocher aufgekocht werden. Auch die Teekannen sind unglaublich zahlreich und vielfältig. Dazu kommen oft spezielle Tassen oder Teegläser und Löffel. Auch Stövchen sind sehr praktisch, damit hält man mittels Kerzen den Tee länger warm und kann ihn so länger genießen.