Zum Surfen braucht man einige Dinge, die zur Grundausrüstung gehören. Das Wichtigste ist natürlich das Surfbrett. Alle Surfbretter sind oval geformt, die herkömmlichen Modelle haben ein Kern aus Hartschaum und sich mit Polyester- oder Epoxydharz-getränktem Glasfasergewebe beschichtet. Es gibt aber auch andere Varianten, die dann leichter sind und somit einen höheren Auftrieb haben. Auch sind sie je nach Verwendungsform leicht anders geformt, hier muss man sich i m Fachhandel informieren lassen und darüber nachdenken, was man selbst gerne machen würde.
Die Boardbag schützt das Surfboard vor Kratzer und Beschädigungen, deswegen ist sie gerade beim Transport unerlässlich. Leash wird die Verbindungsleine genannt, sie verbindet das Surfboard mit dem Surfer und dient somit der Sicherheit.
Wichtig ist auch noch Surfwachs. Es wird auf die Surfbrett-Oberseite aufgetragen und verbessert so den Stand und senkt die Rutschigkeit auf dem Board. Man unterscheidet zwischen Warm- und Kaltwasserwachs, da die Haftwirkungen sich je nach Temperatur ändern.
Der Surfer selbst braucht einen Surfanzug, die meisten sind aus Neopren. Sie bieten Schutz vor Nässe, Wärmeverlust und auch vor Sonnenbrand. Bis 22 Grad Celsius kann man einen „Shorty“ tragen, das ist ein Surfanzug mit kurzen Armen und kurzen Beinen. Bei niedrigeren Temperaturen nimmt man lieber einen Anzug, der den gesamten Anzug schützt. Unerlässlich für das Surfen ist auch ein ausreichender Sonnenschutz, auf dem Wasser sind die Strahlungen sehr hoch. Deswegen sollte man eine Zinkhautcreme oder eine wasserfeste Sonnencreme nutzen, um nicht an Hautkrebs zu erkranken.
Das Erlernen von Wellenreiten ist im Prinzip nicht so kompliziert, allerdings sollte man auf die Hilfe eines Trainers zurückgegriffen werden, um sich selbst und andere nicht einem unnötigen Risiko auszusetzen.
Neben dem Board ist für einen Anfänger die Wahl des Strandes von großer Bedeutung. Am besten wählt man einen bewachten Sandstrand, der flach abfällt. Steine und Ähnliches sollte es nicht geben. Als Erstes muss man dann die Surfregeln lernen, dann macht man meistens einige Trockenübungen mit dem Board am Strand. Daraufhin sollte man sich die Umweltbedingungen noch einmal genau ansehen. Das Wetter, die Strömung und das Vorhandensein von Tieren, Riffen oder Felsen im Wasser müssen genau kontrolliert und zur Kenntnis genommen werden. Das sind allerdings alles Werte, die man erst mit einiger Erfahrung richtig einschätzen kann. Deswegen sollte man zu beginn der genau auf seinen Trainer oder erfahrene Surfer hören, man selbst kann Situationen sehr leicht falsch einschätzen.
Die ersten und einfachsten Surfregeln sagen zum Beispiel, dass immer der Vorfahrt hat, der näher am Brechungspunkt ist. Der Hintere muss notfalls aus der Welle fahren, denn es gilt auch: pro Welle nur ein Surfer. Dadurch ist es auch nicht erlaubt, in eine Welle einzusteigen, die sich gerade neu aufbaut, wenn in ihr bereits ein Surfer ist.
Beim Rauspaddeln muss man immer Rücksicht auf die Surfer nehmen, die sich in Wellen befinden. Darum darf man auch das Surfboard nie loslassen, da es sonst andere Surfer verletzten könnte, wenn es in den Wellen rumwirbelt.
Über das Surfen gibt es zahlreiche Videos, Filme, Zeitschriften und Bücher. Man findet bei diesem Hobby viele, die ihm ebenfalls surfen und diesen Wassersport lieben und ihm mit Begeisterung nachgehen.